FILETSTICKEREI / FILETHÄKELEI |
alle Techniken |
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Fisch- und Wildreusen
aus geknoteten Fasern und Gräsern gehören zu den frühesten
Erfindungen der Menschheit. Seit Jahrtausenden werden in den Fischerdörfern
und Hafenstädten an allen Weltmeeren und Binnenseen, an Atlantik,
Pazifik und Indischem Ozean in immer gleicher Technik die Fangnetze geknüpft.
Nur das verwendete Material wurde mit der Zeit verfeinert und verbessert;
statt grober Gräser und Fasern wurden schon frühzeitig Garne
aus Flachs, Hanf, Seide und Baumwolle verarbeitet.
Schon 2000 Jahre
v. Chr. gab es in Ägypten kunstvoll bestickte Haarnetze und zur selben
Zeit wurden auch in China und in den Anden – dem heutigen Peru –
geknüpfte Netze mit ähnlichen Schmuckstichen bestickt, wie wir
sie später in Europa finden. Netze dienten auch als Grund für
Perlen- und Federschmuck bei vielen afrikanischen Stämmen.
Filethäkeln Das Filethäkeln ist eine Nachbildung der Filetarbeit. Dabei werden Grund und Muster in einem Arbeitsgang in hin und hergehenden Reihen oder in Runden gearbeitet. Die Muster entstehen durch gefüllte Kästchen in einem offenen Gittergrund, also durch Licht – und Schattenwirkung.
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